Feuerwehr übt Höhenrettung an der St. Remigius-Kirche

Feuerwehr übt Höhenrettung an der St. Remigius-Kirche
Das richtige Sichern gehört zur Ausbildung bei der Höhenrettung - Foto: mhs

Aufgestelltes Baugerüst diente als ideales Übungsgerät

BORKEN | bd | Abseits des Trubels um die offizielle Eröffnung des Fontänenfeldes auf dem Borkener Marktplatz und der Veranstaltung im Stadtpark, bei der sich die Borkener Vereine präsentierten, verloren einige Wehrleute aus dem gesamten Kreisgebiet an der St. Remigius-Kirche einige Schweißtropfen bei einer speziellen Übungseinheit. Sie waren gekommen, um als „Höhenretter“ den Ernstfall zu trainieren.

Während einige Männer und Frauen auf der obersten Gerüstetage das Klettern und Sichern in horizontaler Richtung vertieften, wurden am Boden zunächst von den erfahrenen Wehrleuten die Seilknoten und das Anlegen der Sicherungsgurte ihrer Kolleginnen und Kollegen nochmals überprüft, bevor es für sie an den Aufstieg ging.

Übung zur Höhenrettung an der St. Remigius-Kirche – Foto: mhs
Horizontales, sicheres Fortbewegen in großer Höhe gehörte zu den Übungseinheiten – Foto: mhs

Bei der Übung käme es, so der Einsatzleiter im Gespräch mit BD, vor allem darauf an, dass die Retter in die Lage versetzt werden, sich selber so sichern, dass selbst ein Absturz aus großer Höhe ohne schwerwiegende Folgen verlaufen kann. Dabei haben die Wehrleute beim Aufstieg schon einiges an zusätzlichem Gewicht mit sich zu führen. Eine Vielzahl Karabinerhaken, Gurte und Seile sind dabei an ihren Koppeln befestigt und jeder Schritt auf dem Weg nach oben bedeutet ein Umsetzen oder Neuanlegen von Haken und Seilen.

„Im Ernstfall muss jeder Handgriff sitzen, um möglichen Opfern auch in großen Höhen schnellstmöglich Hilfe zuteilwerden zu lassen, ohne sich dabei selbst in vermeidbare Gefahren zu begeben. Dieser Tag hat die Kolleginnen und Kollegen auf dem Weg dorthin ein Stück weiter gebracht,“ sind sich die Übungsleiter einig.


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