Ermittlungserfolg – 45-Jähriger nach Straftatenserie nun in Haft

Ermittlungserfolg – 45-Jähriger nach Straftatenserie nun in Haft
Festnahme - Symbolbild

Mehrere Einbrüche und Brandstiftungen gehen wohl auf das Konto des Tatverdächtigen

BORKEN | pd | Eine ungewöhnliche Straftatenserie dürfte nun aufgeklärt sein – der Tatverdächtige befindet sich in Untersuchungshaft. Seit Ende September kam es in Borken zu einer Vielzahl von Einbrüchen und Diebstahlsdelikten in bzw. aus Mehrfamilienwohnhäusern (bislang ca. bekannte 10 Taten). Oft hatte der Täter in Kellerräumen oder dem Dachboden Gegenstände (z.B. Papier und Kleidung) angezündet.

In zwei Fällen (08.10.22, Edith-Stein-Straße; und 20.10.22, Edith-Stein-Straße – dasselbe Wohnhaus) wurden die Taten als schwere Brandstiftung bewertet, da die Dachbalken in Brand gesetzt worden waren. Am 08.10. musste die Feuerwehr ausrücken, am 20.10. erlosch der Brand der Balken selbstständig.

Die Diebesbeute bestand oft aus Kleidungsstücken und Lebensmitteln, aber auch Waschmittel, zwei E-Scooter, ein Pedelec, Gardinen, Weihnachtsdeko, Handtücher wurden gestohlen – überwiegend aus Kellerräumen oder den Hausfluren. Aus einer Wohnung wurden ein Mobiltelefon und eine Geldbörse entwendet. Zudem steht der Verdächtige im Verdacht, am 20.10.22 einen Pkw am Dülmener Weg beschädigt zu haben. Die Tatorte befinden sich neben dem Dülmener Weg und der Edith-Stein-Straße auf der Hohenfriedeberger Straße, der Allensteiner Straße und der Karl-Leisner-Straße.

Verdächtiger ist einschlägig vorbestraft

Bei den Ermittlungen ergab sich ein dringender Tatverdacht gegen einen aus Polen stammenden 45 Jahre alten Mann. Sowohl die Spurenlage als auch Zeugenaussagen belasten den Mann, der in Polen einschlägig vorbestraft ist.

Der Beschuldigte wurde am 20.10.22 durch die Polizei festgenommen und am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft dem zuständigen Haftrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

„Bei den schweren Brandstiftungen ist glücklicherweise keine Person verletzt worden. Dass wir mit der Ermittlung und Festnahme des mutmaßlichen Täters diese Serie beendet haben dürften, ist angesichts der Gefährlichkeit der Taten und der Wiederholungsgeschwindigkeit des Täters ein großer Erfolg, “ so Kriminalrat Mirko Roeßink, stellvertretender Leiter der Direktion Kriminalität.

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